8.8.2017

 

 

Neue Hoffnung auf ein Schwimmbad in der Cité Foch ?

 

Auf Initiative von Dr. Frank Steffel (MdB), CDU-Direktkandidat für den Bezirk Reinickendorf, fand am 4.8.17 eine Begehung des früheren Hallenschwimmbads an der Rue Georges Vallery statt. Weitere Teilnehmer waren H. Balzer (Bezirksbürgermeister), H. Zeelen (MdA), H. König und Fr. Barlen-Flackmann (beide BIMA-Facility-Management), Fr. Kaiser (Hausverwaltung Reiser), H. Lehmann (Hausmeister) und H. Keßler (Initiative Cité Foch e.V. - ICF).

 

Dr. Steffel  griff  mit dieser Initiative das - seit der Schließung des Schwimmbads in der Cité Foch vor mehr als 10 Jahren - von der Reinickendorfer Bevölkerung und den Bewohnern der Cité Foch immer wieder vorgetragene Bedürfnis auf, neben dem stets überfüllten Paracelsusbad und dem Stadtbad Märkisches Viertel ein weiteres Schwimmbad - ganzjährig - zur Verfügung zu haben. Er unterstrich wie wichtig es sei, dass für Schulen und Vereine sowie für die Bevölkerung generell bessere Voraussetzungen für den Schwimmunterricht und den Schwimmsport geschaffen würden. Dies müsse angesichts der dramatisch zunehmenden Zahl der Nichtschwimmer - insbesondere in der jüngeren Generation - jetzt eine vorrangige Aufgabe aller damit befassten Stellen sein.

 

Der ICF-Vertreter wies darauf hin, dass die Wiederbelebung des Schwimmbads über den Schwimmunterricht, den Vereinssport und das reine Badevergnügen hinaus eine wichtige Funktion für die Lebensqualität und das Zusammenleben in der Cité Foch und der benachbarten Viertel hätte, so wie dies früher der Fall war. Die Cité Foch drohe sich immer mehr zu einem reinen Wohn- und Schlafviertel zu entwickeln, dessen Bewohner keine Begegnungsmöglichkeiten mehr hätten. Dies sei noch Anfang der 2.000'er Jahre ganz anders gewesen, als es - neben dem Schwimmbad - einen Aldi und ein Famila- (später Kaufland) Einkaufszentrum, ein Fitnesszentrum, ein Restaurant sowie großzügige, z.T. überdachte Terrrassen und Aufenthaltsflächen mit Backshop, Asia- und griechischem Imbiss, Blumenladen und Kleidershop gab. Gerade im Hinblick auf die sich im Zuge der Umsetzung der Bauplanungen in den kommenden Jahren mehr als verdoppelnde Bewohnerzahl sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, der Gefahr einer weiteren Verödung der Cité Foch zu begegnen. Ein Anfang hierfür könne mit der Wiederinbetriebnahme des Schwimmbads gemacht werden, das zusätzlich zu den direkt aus der Schwimmhalle zugänglichen Liegewiesen auch über ausreichende Nebengebäude und - räume für Wellness-, medizinische sowie Restaurationszwecke verfüge.

 

Obwohl es seit längerem Hinweise auf Einbrüche und Vandalismus gegeben hatte, die auch von Außen nicht zu übersehen waren, hatte keiner der an der Begehung Beteiligten mit einem derartigen Ausmaß an Verwüstung und Zerstörung der Anlage gerechnet, wie sie dann tatsächlich zu sehen waren: Die meisten Fenster- und Türscheiben eingeschlagen, die Deckenpanele und Wandverkleidungen heruntergerissen, die Türen, Einrichtungen und Wände der Sanitär- und anderen Nebenräume beschmiert und beschädigt und der gesamte Beckenbereich mit Schrott, Glassplittern und Müll übersät.

 

Trotz dieses verheerenden Gesamteindrucks war jedoch auch feststellbar, dass die eigentliche Bausubstanz der Gesamtanlage (Wände, Dächer, Becken, Verkehrsflächen) weniger angegriffen war, als dies zunächst zu befürchten war. Ohne dass sie damit einem baufachlichen Gutachten  -einschließlich Kostenschätzung - für eine Wiederherstellung des Schwimmbads vorgreifen wollten, erschien es den an der Begehung Beteiligten nicht unrealistisch - und voraussichtlich auch kostengünstiger - zu sein, damit auf der vorhandenen Bausubstanz aufzusetzen.

 

Dr. Steffel und H. Zeelen kündigten an, diese Angelegenheit mit der Geschäftsleitung der Berliner Bäderbetriebe (BBB) aufzunehmen - mit dem Ziel, dass die BBB dieses Projekt weiter verfolgen. Dies ist  inzwischen geschehen.

 

Darüber hinaus wollen Dr. Steffel und H. Zeelen auf die BIMA mit dem Ziel einwirken, das diese die Immobilie den BBB zweckgebunden zur Wiederherrichtung des Schwimmbads überlässt.

 

 

(Foto: T.C. Zeelen)

Der gegenwärtige Zustand der Anlage ist auch an den Gesichtern ablesbar.

 

 

(Foto: T.-C. Zeelen)

Der 'Abbruch' hat schon begonnen.

 

 

 

  

DIE INITIATIVE CITÉ FOCH IST JETZT EIN VEREIN 

 

Am 7.4.17 wurde die Initiative Cité Foch in einer Mitgliederversammlung als Verein gegründet und am 5.7.2017 vom Amtsgericht Charlottenburg als eingetragener Verein registriert (AZ: VR 35913 B). Einzelheiten zu Gründungsprotokoll und Satzung können den beiliegenden Dokumenten entnommen werden.

 

Damit ist die Initiative Cité Foch (ICF) jetzt so aufgestellt, dass sie auch in Zukunft eine wirksame Stimme der Cité-Foch-Bewohner bleiben kann - eine Rolle, die sie zuvor vier Jahre lang in eher loser Kooperationsform wahrgenommen hatte. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf die großen Herausforderungen, die in Folge der zukünftigen Entwicklung der Cité Foch auf deren Bewohner zukommen. Dazu gehört nicht zuletzt die absehbare Verdoppelung der Einwohnerzahl durch die bauliche Erschließung der sogenannten ‚Potentialflächen‘.

 

Darüber hinaus wird die Initiative Cité Foch weiterhin Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und des Zusammenlebens in unserem Wohnviertel verfolgen. Eine Aufstellung dazu enthält die beiliegende Liste mit Projektideen.

 

Der ICF-Vorstand stellt diese Liste hiermit zur Diskussion und bittet um Kommentare, Anregungen und Hinweise aus dem Kreis der Cité-Foch-Bewohner. Auf dieser Grundlage sollen dann im Laufe der nächsten Wochen konkrete Projekte bestimmt und Projektgruppen dafür eingesetzt werden, an denen sich alle interessierten Cité-Foch-Bewohner beteiligen können.

 

 

17-04-07-ICF-Satzung-Endfassung.pdf
PDF-Dokument [63.4 KB]
17-04-07-Projekte für e.V..pdf
PDF-Dokument [52.2 KB]

 

 

Mietminderung wegen Belastung durch Schmutz und Lärm beim

Abbruch des ehemaligen französichen Einkaufs- und Gemeindezentrums

sowie beim Bau der neuen Wohnblöcke

Hausverwaltung bietet Mietminderung an (s. blgd. Dokument )

Link zur Rechtssprechung in der Frage: Mietminderung wegen Baulärms:

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mietminderung-wegen-Baulaerms-article14256131.html

Unter 'Kommentare und Mitteilungen' finden Sie weitere Beiträge zu diesem Thema

Die Montessori-Schule plant weiterhin die Übernahme des Ehemaligen Collège Voltaire

Die Montessori-Schule teilte mit, dass sie bis zum Einzug in das  ehemalige Collège Voltaire  die ehemalige Ellef-Ringnes-Grundschule, Stolpmünder Weg 45 in 13503 Berlin als Zwischenunterkunft nutzen wird. Allerdings habe das BIM inzwischen mitgeteilt, dass die ursprüngliche Planung für die Übernahme ( Schuljahr 2017 / 18) nicht mehr einzuhalten sei und der Umzug in das ehemaligen Collège Voltaire wegen dessen erheblichen Renovierungsbedarfs erst im Schuljahr 2018 / 19 stattfinden könne.
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Flüchtlingsunterbringung im ehemaligen Collège Voltaire

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Mit unserer Webseite wollen wir 'zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen' .

 

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- Nach Innen soll sie den Bewohnern der Cité Foch eine Plattform bieten, auf der sie sich informieren und miteinander darüber kommunizieren können, was in der
Cité Foch und um sie herum los ist und auf der sie ihre Anliegen und Beschwerden äußern können. Darüber hinaus gibt die Webseite praktische Hinweise zu Alltagsfragen und Anregungen für einen nachbarschaftlichen Umgang miteinander.

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Öffentlichkeitswirkung entfalten, die uns hilft, unsere Ziele gegenüber den für die Cité Foch verantwortlichen Stellen in Verwaltung und Politik wirkungsvoll zu vertreten. Dabei werden wir umso erfolgreicher sein, je größer die Zahl derer ist, die tatsächlich mitmachen, indem sie die Webseite häufig besuchen und zu aktuellen Fragen einen Kommentar abgeben - auch dann, wenn andere das bereits in gleicher Sache vor Ihnen getan haben.

 

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