20.5.2018

Die im nachstehenden Beitrag angekündigte Kontaktierung der Berliner Bäderbetriebe blieb bisher erfolglos. Diese halten die Ausstattung des Bezirks Reinickendorf mit Hallenbädern offenbar für ausreichend und sehen sich auch finanziell nicht zur Wiederinbetriebnahme des Schwimmbads an der Rue Georges Vallerey in der Lage.

 

8.8.2017

 

Neue Hoffnung auf ein Schwimmbad in der Cité Foch ?

 

Auf Initiative von Dr. Frank Steffel (MdB), CDU-Direktkandidat für den Bezirk Reinickendorf, fand am 4.8.17 eine Begehung des früheren Hallenschwimmbads an der Rue Georges Vallerey statt. Weitere Teilnehmer waren H. Balzer (Bezirksbürgermeister), H. Zeelen (MdA), H. König und Fr. Barlen-Flackmann (beide BIMA-Facility-Management), Fr. Kaiser (Hausverwaltung Reiser), H. Lehmann (Hausmeister) und H. Keßler (Initiative Cité Foch e.V. - ICF).

 

Dr. Steffel  griff  mit dieser Initiative das - seit der Schließung des Schwimmbads in der Cité Foch vor mehr als 10 Jahren - von der Reinickendorfer Bevölkerung und den Bewohnern der Cité Foch immer wieder vorgetragene Bedürfnis auf, neben dem stets überfüllten Paracelsusbad und dem Stadtbad Märkisches Viertel ein weiteres Schwimmbad - ganzjährig - zur Verfügung zu haben. Er unterstrich wie wichtig es sei, dass für Schulen und Vereine sowie für die Bevölkerung generell bessere Voraussetzungen für den Schwimmunterricht und den Schwimmsport geschaffen würden. Dies müsse angesichts der dramatisch zunehmenden Zahl der Nichtschwimmer - insbesondere in der jüngeren Generation - jetzt eine vorrangige Aufgabe aller damit befassten Stellen sein.

 

Der ICF-Vertreter wies darauf hin, dass die Wiederbelebung des Schwimmbads über den Schwimmunterricht, den Vereinssport und das reine Badevergnügen hinaus eine wichtige Funktion für die Lebensqualität und das Zusammenleben in der Cité Foch und der benachbarten Viertel hätte, so wie dies früher der Fall war. Die Cité Foch drohe sich immer mehr zu einem reinen Wohn- und Schlafviertel zu entwickeln, dessen Bewohner keine Begegnungsmöglichkeiten mehr hätten. Dies sei noch Anfang der 2.000'er Jahre ganz anders gewesen, als es - neben dem Schwimmbad - einen Aldi und ein Famila- (später Kaufland) Einkaufszentrum, ein Fitnesszentrum, ein Restaurant sowie großzügige, z.T. überdachte Terrrassen und Aufenthaltsflächen mit Backshop, Asia- und griechischem Imbiss, Blumenladen und Kleidershop gab. Gerade im Hinblick auf die sich im Zuge der Umsetzung der Bauplanungen in den kommenden Jahren mehr als verdoppelnde Bewohnerzahl sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, der Gefahr einer weiteren Verödung der Cité Foch zu begegnen. Ein Anfang hierfür könne mit der Wiederinbetriebnahme des Schwimmbads gemacht werden, das zusätzlich zu den direkt aus der Schwimmhalle zugänglichen Liegewiesen auch über ausreichende Nebengebäude und - räume für Wellness-, medizinische sowie Restaurationszwecke verfüge.

 

Obwohl es seit längerem Hinweise auf Einbrüche und Vandalismus gegeben hatte, die auch von Außen nicht zu übersehen waren, hatte keiner der an der Begehung Beteiligten mit einem derartigen Ausmaß an Verwüstung und Zerstörung der Anlage gerechnet, wie sie dann tatsächlich zu sehen waren: Die meisten Fenster- und Türscheiben eingeschlagen, die Deckenpanele und Wandverkleidungen heruntergerissen, die Türen, Einrichtungen und Wände der Sanitär- und anderen Nebenräume beschmiert und beschädigt und der gesamte Beckenbereich mit Schrott, Glassplittern und Müll übersät.

 

Trotz dieses verheerenden Gesamteindrucks war jedoch auch feststellbar, dass die eigentliche Bausubstanz der Gesamtanlage (Wände, Dächer, Becken, Verkehrsflächen) weniger angegriffen war, als dies zunächst zu befürchten war. Ohne dass sie damit einem baufachlichen Gutachten  -einschließlich Kostenschätzung - für eine Wiederherstellung des Schwimmbads vorgreifen wollten, erschien es den an der Begehung Beteiligten nicht unrealistisch - und voraussichtlich auch kostengünstiger - zu sein, damit auf der vorhandenen Bausubstanz aufzusetzen.

 

Dr. Steffel und H. Zeelen kündigten an, diese Angelegenheit mit der Geschäftsleitung der Berliner Bäderbetriebe (BBB) aufzunehmen - mit dem Ziel, dass die BBB dieses Projekt weiter verfolgen. Dies ist  inzwischen geschehen.

 

Darüber hinaus wollen Dr. Steffel und H. Zeelen auf die BIMA mit dem Ziel einwirken, das diese die Immobilie den BBB zweckgebunden zur Wiederherrichtung des Schwimmbads überlässt.

 

Besucher seit Einrichtung der Webseite WWW.initiative-cite-foch.de

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Für die Cité Foch zuständiger Kontaktbereichsbeamter:

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